14.05.2017, von Fabian Weyland

Beleuchtung nach Gefahrgutunfall

Das THW Bergneustadt unterstützte die Feuerwehr Wipperfürth bei einem umgestürzten Gefahrguttransporter auf der L302 und leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus.

Am Freitagnachmittag erreichte den Ortsverband Bergneustadt eine Voralarmierung für einen Beleuchtungseinsatz auf der BAB 4. Dort war am späten Donnerstagabend ein Gefahrgutlastwagen verunfallt und der Fahrer schwer verletzt worden. Die Bergung des Fahrzeuges gestaltete sich sehr schwierig, da der LKW mit Methylacrylat beladen war, welches zunächst in einen anderen Tank umgepumpt werden musste.

Aus diesem Grund machten sich die Helfer des OV Bergneustadt ab 18:30 Uhr in der Unterkunft bereit und warteten dort auf ihren Abruf zur Einsatzstelle. Vor Ort befand sich bereits der OV Waldbröl mit seiner Beleuchtungsgruppe und Zugtrupp, sowie ein Fachberater. Gegen 20:00 Uhr kam schließlich die Meldung, dass unser Einsatz auf der Autobahn nicht mehr von Nöten war. Allerdings war es am Nachmittag in Wipperfürth-Vordermühle auf der L302 ebenfalls zu einem Unfall eines Gefahrguttransporters gekommen, dessen Bergung sich ebenfalls als sehr schwierig darstellte. Hier war der Fahrer eines LKW-Gespanns nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, wobei sein Anhänger die Fahrbahnböschung hinab rutschte und auf die Seite kippte. Da auch hier abzusehen war, dass sich diese Bergung recht lange hinziehen würde, wurde unsere Beleuchtungsgruppe dort zu dieser Einsatzstelle hin beordert, um für das nötige Licht zu sorgen.

So machten sich unsere Helfer also schließlich mit dem MLW IV und dem Lichtmastanhänger der Beleuchtungsgruppe auf den Weg nach Vordermühle, um die dort vor Ort arbeitende Feuerwehr Wipperfürth zu unterstützen. Nach unserem Eintreffen an der Einsatzstelle machte sich unser Gruppenführer ein Bild von der Lage und ließ sich durch den Einsatzleiter in die Lage einweisen. Auf Grund der langsam einsetzenden Dunkelheit sollte der Bereich hinter dem umgestürzten Anhänger und die Straße ausgeleuchtet werden, um die Arbeit der Feuerwehr und später des Bergeunternehmens zu erleichtern. Deshalb bauten unsere Helfer zügig zwei Stative mit je einem Strahlersatz bestehend aus einem Halogenscheinwerfer und einem HQI-Scheinwerfer auf und brachten zusätzlich noch den Lichtmastanhänger in Stellung.

Durch die großflächige Beleuchtung konnte auch mit einsetzender Dunkelheit weiter gearbeitet werden und schließlich mit der Bergung des Anhängers durch eine Spezialfirma begonnen werden. Gegen 03:30 Uhr am Samstagmorgen war der Anhänger schließlich geborgen und nach mehreren Stunden Einsatz und den letzten Aufräumarbeiten konnten alle eingesetzten Einsatzkräfte endlich den Heimweg antreten. Gegen 04:30 Uhr trafen unsere sieben Helfer wieder an der Unterkunft ein, stellten die Einsatzbereitschaft wieder her und konnten sich gegen 05:00 Uhr schließlich Zuhause in ihr Bett begeben.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Wipperfürth und allen weiteren Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit!


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